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Leerstandsmelder

Aktion Leerstandsmelder
Mit roten Luftballons haben die Urbanisten und Borsig11 leerstehende Häuser und Ladenlokale überall in Dortmund markiert. Aktion Leerstandsmelder: Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt!
Die Idee kommt vom Hamburger Gängeviertel e.V. Mit der unabhängigen Internet-Plattform leerstandsmelder.de kann man sich über leerstehende Immobilien informieren, Leerstände eintragen, aktualisieren und kommentieren. In Hamburg, Berlin, Bremen oder Frankfurt sind Hunderte von Objekten verzeichnet. Das Bild zeigt die Rückseite der Stadt, einen Raum der Möglichkeiten.
Auch in Dortmund gibt es viel zu melden, von der ehemaligen Kronenbrauerei bis zum Einzelhandelslokal am Borsigplatz. Der Leerstandsmelder verschafft einen Überblick und eine neue Öffentlichkeit, an der sich jeder beteiligen kann. Wo steht was leer? Was wird nicht genutzt? Was kann man damit machen?
Leerstände melden! Ab sofort auf:
www.leerstandsmelder.de/dortmund
Team Play
BVB Meisterkorso am Borsigplatz
mit der weißen Katze aus Linz
Sieben weiße Katzen haben ihre Reise vom KunstRaum Goethestrasse in Linz angetreten und touren durch Europa. Eine von ihnen ist bei Borsig11 in Dortmund zu Besuch. Als am 13. Mai 2012 der BVB nach seinem Doppelsieg mit dem Meisterkorso durch die Stadt zog, war die Katze mittendrin.
im Rahmen von: “Weiße Katze – Sieben Leben”
KunstRaum Goethestrasse xtd.
Veröffentlicht unter Allgemein
Verschlagwortet mit Aktion, Borsigplatz, BVB, Katze, Kunst, Meisterfeier
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2-3 Straßen und die Zukunft
Vortrag und Diskussion
Kreativität und Stadtentwicklung / 2-3 Straßen und die Zukunft
29.09.2011, 18:30 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U
Dipl. Soz. Mark Nerlich, Helmut Schmidt Universität Hamburg
Volker Pohlüke, Machbarschaft Borsig11 e.V.

Foto: Sabitha Saul
78 Autoren wohnten im Kulturhauptstadt-Jahr 2010 in Dortmund, Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Sie wurden für ein Jahr Teil von 2-3 Straßen. Eine Ausstellung in Städten des Ruhrgebiets von Jochen Gerz und schrieben gemeinsam ein Buch. Den 3000 Seiten starken “2-3 Straßen TEXT“, an dem sich Nachbarn, Besucher und Passanten – insgesamt 887 Menschen beteiligt haben, hat das Museum Ostwall im April 2011 mit einer Lesung von Axel Holst vom Schauspiel Dortmund vorgestellt.
„Autorschaft“ im Sinne von 2-3 Straßen bezieht sich nicht nur auf die Produktion von Literatur, sondern umfasst die Dimension des öffentlichen Raums. Welche Spuren hat die künstlerische Arbeit in den Straßen hinterlassen? Hat sie die Erwartungen, die an sie gestellt wurden, erfüllt? Welche Impulse hat sie im näheren Umfeld gegeben? Kann Kreativität das Quartier verändern?
Die Ausstellung 2-3 Straßen wurde 2010 aus soziologischer, kulturwissenschaftlicher und städteplanerischer Perspektive untersucht. In der kommenden Veranstaltung werden nicht nur Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Begleitforschung vorgestellt, sondern der Abend bietet darüber hinaus auch einen Blick auf die Gegenwart und Zukunft.
Seit Juni 2011 gibt es am Borsigplatz in Dortmund eine neue Initiative, die Kreativität als grundlegende Ressource nachhaltiger Quartiersentwicklung nutzbar macht. Die Initiatoren sind als Teilnehmer von 2-3 Straßen nach Dortmund gekommen und blieben auch nach dem Kulturhauptstadt-Jahr hier wohnen. Mit Borsig11 gründen sie ein “social enterprise”, um das Experiment mit der Wirklichkeit fortzusetzen.
Das Museum Ostwall im Dortmunder U lädt ein, Ergebnisse und Perspektiven partizipatorischer Strategien in Kunst und Gesellschaft zu diskutieren. Zu Gast ist Dipl. Soz. Mark Nerlich vom sozialwissenschaftlichen Institut der Helmut Schmidt Universität Hamburg, und die Akteure der Machbarschaft Borsig11.
Zeit: Donnerstag, 29. September 2011, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Museum Ostwall im Dortmunder U. 4. Etage, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund





